2026 · 2.600 ha Fichte
Forstbetriebsgemeinschaft, Rhön
Sieben Befliegungsrunden mit anschließender Bohrmehlsuche. 1.840 Fichten mit Stehendbefall wurden im Grünstadium gemeldet und vor dem Ausflug entnommen.
S-05 · Gelände und Boden
Frisch befallene Fichten sind im Luftbild oft noch grün. Wir kombinieren deshalb die Auswertung der Befliegung mit der Bohrmehlsuche durch Spürhunde, damit befallene Bäume vor dem Ausflug der nächsten Generation entnommen werden können.
So gehen wir bei dieser Leistung vor.
01Ab dem ersten Schwärmflug im Frühjahr befliegen wir die Fichtenbestände im Abstand von zwei bis drei Wochen. Das GIS-Team vergleicht jede Befliegung mit der vorherigen und grenzt Kronen ab, deren spektrale Signatur sich verändert hat. Die Verdachtsflächen gehen am selben Tag als Koordinatenliste an das Spürhundeteam der Feldstation Rhön.
02Am Boden sucht ein Hundeteam die Verdachtsflächen und ihre Ränder systematisch ab. Havanna oder Dina zeigen frisches Bohrmehl am Stammfuß passiv an. Die Hundeführerin oder der Hundeführer prüft jede Anzeige auf Einbohrlöcher, Bohrmehl und Harzfluss, markiert den Baum nach Absprache mit dem Revier und erfasst ihn mit GPS und Foto.
03Bestätigter Befall erscheint noch am Suchtag im Kundenportal, sortiert nach Abteilung und Dringlichkeit. So kann die Revierleitung Einschlag und Abfuhr planen, bevor die nächste Käfergeneration ausfliegt. Nach der Entnahme kontrollieren wir das Umfeld der Käfernester in der folgenden Runde erneut, da dort häufig Folgebefall auftritt.
Einsatz in Deutschland und der EU
2026 · 2.600 ha Fichte
Forstbetriebsgemeinschaft, Rhön
Sieben Befliegungsrunden mit anschließender Bohrmehlsuche. 1.840 Fichten mit Stehendbefall wurden im Grünstadium gemeldet und vor dem Ausflug entnommen.
2025 · 940 ha
Kommunaler Forstbetrieb, Vogelsberg
Kontrolle von Polterplätzen und Käfernestern des Vorjahres. Die Zahl neu befallener Bäume lag 38 % unter dem Wert von 2024.
Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.
Erste Anzeichen sind braunes Bohrmehl am Stammfuß und in Rindenschuppen sowie Harztropfen. Die Krone verfärbt sich oft erst Wochen später. Spürhunde riechen die Lockstoffe der Käfer schon vorher.
Ab dem ersten Schwärmflug im April oder Mai und danach in Abständen von zwei bis drei Wochen bis in den Spätsommer, vor allem nach warmen, trockenen Phasen.
Den Käfer selbst nicht. Multispektraldaten zeigen gestresste Kronen, oft vor der sichtbaren Verfärbung. Ob es Käferbefall oder Trockenstress ist, klärt die Kontrolle am Boden.
Nennen Sie uns Fläche, Lage und Zeitraum. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Einschätzung.