2023 · 1.900 ha Restriktionszone
Landkreis, Ostdeutschland
Fallwildsuche mit Thermaldrohne und Spürhund über elf Wochen. 23 Wildschweinkadaver wurden gefunden und nach Vorgabe der Behörde geborgen.
S-06 · Gelände und Boden
Unsere Spürhundestaffel unter Leitung von Belinda Gereke sucht dort, wo Luftbilder keine eindeutige Aussage erlauben. Zwei einsatzfähige Hunde arbeiten im Feld, ein Junghund befindet sich in Ausbildung. Jeder Hund ist auf bestimmte Suchziele konditioniert und zeigt passiv durch Sitzen oder Liegen an.
So gehen wir bei dieser Leistung vor.
01Die Staffel arbeitet von der Feldstation Rhön bei Fulda aus. Belinda Gereke führt ihre Schäferhündin Dina, Havanna wird von einem zweiten Hundeführer der Staffel geführt. Der Junghund Apex begleitet Einsätze zur Gewöhnung und trainiert täglich an Bohrmehlproben. Eingesetzt wird er erst nach bestandener Leistungsprüfung.
02Jede Suche beginnt mit einer Einweisung zu Fläche, Wind und Suchziel. Gesucht wird gegen den Wind in Abschnitten von 30 bis 45 Minuten, danach folgt eine Pause. Ein GPS-Halsband zeichnet den Suchweg auf, sodass abgesuchte und ausgelassene Bereiche im Protokoll sichtbar sind. Jede Anzeige wird geprüft und mit Foto dokumentiert.
03Die Teams fahren wechselnde, oft gemietete Fahrzeuge mit Hundeboxen und ohne Beschriftung. Erkennbar sind sie am Einsatzblatt mit Einsatznummer hinter der Windschutzscheibe und am Einsatzausweis. In Restriktionszonen werden Fahrzeug, Ausrüstung und Hunde nach Vorgabe der Veterinärbehörde gereinigt und desinfiziert.
Einsatz in Deutschland und der EU
2023 · 1.900 ha Restriktionszone
Landkreis, Ostdeutschland
Fallwildsuche mit Thermaldrohne und Spürhund über elf Wochen. 23 Wildschweinkadaver wurden gefunden und nach Vorgabe der Behörde geborgen.
2026 · 62 km Transekte
Untere Naturschutzbehörde, Rhön
Losungssuche nach Wildkatze und Luchs mit Dina. 74 Proben wurden gesichert, gekühlt und zur genetischen Analyse an ein Fachlabor übergeben.
Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.
Je nach Temperatur und Gelände 30 bis 45 Minuten am Stück, danach braucht der Hund eine Pause. Über 25 °C verlegen wir Einsätze in die Morgenstunden.
Die Hunde suchen Flächen ab, die mit der Wärmebilddrohne nicht einsehbar sind, etwa Dickungen. Sie zeigen den Fund an, ohne ihn zu berühren. Die Bergung erfolgt nach behördlicher Vorgabe.
In der Saison 2026 zeigten unsere Hunde auf 31 von 34 Verdachtsflächen befallene Fichten an, alle per Sichtprüfung bestätigt. Die Hunde legen jährlich Leistungsprüfungen ab.
Nennen Sie uns Fläche, Lage und Zeitraum. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Einschätzung.