2025 · 214 Wiesen, 1.260 ha
Landkreis, Osthessen
Kitzrettung in Abstimmung mit örtlichen Landwirten und Jägern. 187 Kitze wurden vor der ersten Mahd gefunden und bis zum Ende der Mahd gesichert.
S-02 · Luft und Fernerkundung
Mit der radiometrischen Thermalkamera des VX-T erfassen wir Wildtiere und Temperaturunterschiede an Pflanzen. Die Flüge finden meist in der Morgendämmerung oder nachts statt, wenn der Kontrast zum Boden hoch ist.
So gehen wir bei dieser Leistung vor.
01Die Kitzrettung beginnt mit der Abstimmung des Mähtermins mit Landwirt und Jagdausübungsberechtigtem. Geflogen wird ab Sonnenaufgang, solange der Boden noch kühl ist. Der VX-T fliegt die Wiese in 40 bis 60 m Höhe in Bahnen ab, ein Helfer am Boden wird per Funk zu jedem Wärmepunkt geführt und prüft ihn vor Ort.
02Bei Wildzählungen fliegen wir nachts entlang festgelegter Transekte und zeichnen das radiometrische Videobild vollständig auf. Zwei Auswerter zählen die Aufnahmen unabhängig voneinander und bestimmen die Tiere nach Art. Abweichungen klären sie gemeinsam. Im Bericht stehen Mindestzahlen mit Angaben zu Bewuchs, Temperatur und Sichtbedingungen.
03Für Trockenstress messen wir die Oberflächentemperatur von Kronen und Pflanzenbeständen um die Mittagszeit, ergänzt um Lufttemperatur und Luftfeuchte einer Wetterstation am Feldrand. Die Thermalkamera prüfen wir vor jedem Einsatz an einem Referenzstrahler, die gemessene Abweichung wird im Flugprotokoll festgehalten.
Einsatz in Deutschland und der EU
2025 · 214 Wiesen, 1.260 ha
Landkreis, Osthessen
Kitzrettung in Abstimmung mit örtlichen Landwirten und Jägern. 187 Kitze wurden vor der ersten Mahd gefunden und bis zum Ende der Mahd gesichert.
2026 · 2.800 ha
Hegegemeinschaft, Nordbayern
Nächtliche Thermalzählung von Rot- und Rehwild in zwei Durchgängen. Die Mindestzahlen dienten als Grundlage für die Abschussplanung.
Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.
Am frühen Morgen vor der Mahd wird die Wiese mit der Wärmebildkamera abgeflogen. Gefundene Kitze werden mit Handschuhen und Gras aus der Fläche getragen und bis nach der Mahd gesichert.
Am besten vor Beginn der Setzzeit ab Mitte April. Den genauen Termin legen wir mit Landwirt und Jagdausübungsberechtigtem kurzfristig nach Mähtermin und Wetter fest.
Ja, auf offenen Flächen und in lichten Beständen. Unter dichtem Kronendach sinkt die Erfassungsrate. Wir geben deshalb Mindestzahlen mit Angabe der Sichtbedingungen an.
Nennen Sie uns Fläche, Lage und Zeitraum. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Einschätzung.