2026 · 58 Dauerbeobachtungsflächen, 2.100 ha
Kommunaler Forstbetrieb, Osthessen
Vierter Jahrgang der Vitalitätszeitreihe. Auf 31 Flächen sank der Vitalitätsindex gegenüber 2025, vor allem in Fichtenbeständen auf Südhängen.
S-04 · Luft und Fernerkundung
Wir erfassen Vitalität und Struktur von Waldbeständen in festen Zeitfenstern über mehrere Jahre. So werden Veränderungen am Einzelbaum und im Bestand vergleichbar.
So gehen wir bei dieser Leistung vor.
01Grundlage ist ein fester Befliegungsplan: Jede Fläche wird jährlich im selben Zeitfenster zwischen Juli und Mitte August beflogen, bei vergleichbarem Sonnenstand und möglichst gleichmäßigem Licht. Multispektral- und LiDAR-Aufnahmen erfolgen in getrennten Flügen, damit jeder Sensor in der für ihn optimalen Flughöhe arbeitet.
02Aus der LiDAR-Punktwolke segmentieren wir Einzelbäume und berechnen Höhe, Kronenfläche und Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Jedem Baum ordnen wir die spektralen Werte seiner Krone zu und leiten daraus eine Vitalitätsklasse ab. Die Klassengrenzen prüfen wir an terrestrischen Referenzbäumen, die das Feldteam jedes Jahr anspricht.
03Flächen im Länderübergreifenden Wald- und Bodenmonitoring (LWBM) bearbeiten wir nach dessen Erhebungsprotokoll. Die Feldteams fahren dabei wechselnde, oft gemietete Fahrzeuge ohne Beschriftung. Erkennbar sind sie am Einsatzblatt mit Einsatznummer hinter der Windschutzscheibe und am Einsatzausweis.
Einsatz in Deutschland und der EU
2026 · 58 Dauerbeobachtungsflächen, 2.100 ha
Kommunaler Forstbetrieb, Osthessen
Vierter Jahrgang der Vitalitätszeitreihe. Auf 31 Flächen sank der Vitalitätsindex gegenüber 2025, vor allem in Fichtenbeständen auf Südhängen.
2024 · 4.700 ha
Privatforstbetrieb, Oberösterreich
Einzelbauminventur mit Vitalitätsklassen für Fichte, Buche und Tanne. Die Ergebnisse flossen in die Planung des Waldumbaus für die nächsten zehn Jahre ein.
Auftraggeber nennen wir auf Wunsch der Auftraggeber nicht namentlich.
Gesunde Blätter und Nadeln reflektieren viel Nahinfrarot und wenig Rot. Aus diesem Verhältnis berechnen wir Indizes wie den NDVI und prüfen sie an Referenzbäumen im Gelände.
Für Laub- und Nadelholz meist Juli bis Mitte August, bei voller Belaubung. Wichtig ist, jedes Jahr im selben Zeitfenster zu fliegen, damit die Werte vergleichbar sind.
Im Oberstand ja, mit LiDAR und hochauflösenden Luftbildern. Unterstand und Verjüngung erfassen wir nur teilweise; dort ergänzen terrestrische Stichproben die Daten.
Nennen Sie uns Fläche, Lage und Zeitraum. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Einschätzung.